Landeswettbewerb Physik 2026
Dass Physik weit mehr ist als graue Theorie und Formeln an der Tafel, haben drei Schülerinnen unserer Schule eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Mit einer großen Portion Forschergeist, Kreativität und handwerklichem Geschick stellten sie sich den Aufgaben des diesjährigen Landeswettbewerbs Physik.

Runde 1: Wasseruhren und digitale Bewegungsanalysen in der 8c
Für Lilly Kirbach und Leonie Gieser aus der Klasse 8c hieß es in der ersten Runde des Wettbewerbs: Ärmel hochkrempeln und selbst experimentieren. Die Aufgaben forderten den Schülerinnen ein breites Spektrum an physikalischem Denken ab.
Unter anderem konstruierten die beiden eine funktionierende Wasseruhr und mussten die mathematischen und physikalischen Gesetzmäßigkeiten dahinter dokumentieren. Bei einem kniffligen physikalischen Denkspiel war zudem logisches Kombinationsvermögen gefragt, bei dem sie unter anderem das Reflexionsgesetz ("Einfallswinkel gleich Reflexionswinkel") erfolgreich anwendeten. Auch modernste Technik kam nicht zu kurz: Mithilfe des iPads werteten die Achtklässlerinnen komplexe Bewegungsabläufe präzise aus.
Lilly Kirbach sicherte sich einen hervorragenden 3. Platz, Leonie Gieser überzeugte die Jury und holte sich einen 1. Platz.
Runde 2: Aerodynamik und Optik
Noch eine Stufe anspruchsvoller wurde es für Mia Moangă aus der Klasse 9a. Sie hatte sich bereits im vergangenen Jahr durch ihre Leistungen in der ersten Runde für die jetzige zweite Runde qualifiziert.
Mia bewies echtes wissenschaftliches Talent bei der Bearbeitung dreier Themengebiete:
- Aerodynamik: Sie untersuchte die physikalischen Gesetzmäßigkeiten der Auftriebskraft bei verschiedenen Tragflächenprofilen.
- Optik: Sie analysierte das Phänomen der Lichtbrechung beim Übergang vom Medium Luft zu Wasser.
- Hydrostatik: Auch die klassische Auftriebskraft von Körpern im Wasser nahm sie genauestens unter die Lupe.
In dieser bundeslandweiten Konkurrenz erzielte Mia Moangă einen hervorragenden 2. Platz.
Die Fachschaft Physik gratuliert den diesjährigen Preisträgerinnen.
Text und Bild: Matthias Christmann