Theater AG / A. Eckhardt / S. Staab„Der Besuch der alten Dame“ steht nun auch Pirmasens bevor!!!Theater-AG führt Dürrenmatt-Klassiker am Mittwoch, den 28. Mai 2008 um 19 Uhr in der Festhalle auf. Nach einiger Zeit der Sichtung und Prüfung von Theaterstücken haben sich die 20 Schülerinnen und Schüler der Theater-AG unter der Leitung von Frau Eckhardt und Herrn Staab für die tragische Komödie „Der Besuch der alten Dame“ entschieden. Seit Monaten laufen nun bereits die Proben für den Klassiker des Schweizers Friedrich Dürrenmatt. Dürrenmatts Schauspiel hat eine recht große Besetzungsliste. Dennoch sind die Akteure, die durchweg mit Spaß und Elan bei der Arbeit sind, zuversichtlich auch dieses Mal alle Hürden letztlich meistern zu können. So wird „die alte Dame“ am Mittwoch, den 28. Mai 2008 der Pirmasenser Festhalle ab 19 Uhr ihren Besuch abstatten. Bis dahin steht den Schülerinnen und Schülern noch die „heiße Phase“ der Vorbereitung bevor, was u.a. bedeutet, dass sie für ihr „Hobby“ auch wieder (freiwillig!) mehrere Wochenenden in der Schule verbringen werden, um besonders zeit- und arbeitsintensiv proben zu können! Die Kleinstadt Güllen steht kurz vor ihrem wirtschaftlichen Bankrott. In vielen Fabriken wird bereits nicht mehr gearbeitet. Die meisten Einwohner sind daher arbeitslos und auf Sozialleistungen angewiesen. Claire Zachanassian, geborene Klara Wäscher, hat angekündigt die Ortschaft zu besuchen. Sie ist eine sehr reiche Frau, die in Güllen aufgewachsen ist. Die Hoffnung der ganzen Stadt ruht auf Claire. Jeder glaubt, dass sie ihren Heimatort mit einer Geldspende vor dem Untergang retten wird. Auch ihr Jugendfreund Alfred Ill ist optimistisch, obwohl er vor vielen Jahren Claire geschwängert hat und durch bezahlte Zeugen die Vaterschaft erfolgreich hat abstreiten können. Claire verkündet schließlich, der Stadt und den einzelnen Familien insgesamt eine Milliarde zukommen zu lassen - unter der Bedingung, dass Ill getötet wird! „Der Besuch der alten Dame“ verbindet zwei Themen miteinander: den Abfall einer kleinen Stadt von moralischen Konventionen unter dem Zugriff der Macht und der Verführung des Geldes, denen die Bewohner erliegen, und die Geschichte eines Schuldigen, der dazu gelangt, seine Schuld zu erkennen und zu sühnen. Das Theaterstück ist nach wie vor aktuell, behandelt es doch auch ein großes Problem unserer heutigen Zeit: Geldgier und Korruption. Der Zuschauer wird zum Nachdenken angeregt über unsere heutige Gesellschaft und über sich selbst. Sind wir doch alle käuflich? Rollenverteilung (Februar 2008):
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